MacBook Pro gebraucht kaufen [Back Market]

Zuletzt aktualisiert am 14. Februar 2022 von Lars

Apple MacBooks sind eine tolle Sache. Wäre da nicht der hohe Preis. Doch wer trotz schmalem Geldbeutel günstig zu einem MacBook kommen will, kann sich auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Warum ich mittlerweile häufig auf einem MacBook arbeite und den Anbieter Back Market stelle ich dir in diesem Artikel vor.

Was ist Back Market?

Wenn dir ein neues MacBook Pro zu teuer ist, kannst du dich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Damit schonst du nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Als Anbieter kommen natürlich die "üblichen Verdächtigen" in Frage. Oder der Anbieter Back Market, den ich bisher nicht auf dem Schirm hatte. Back Market ist kein Anbieter im eigentlichen Sinn, sondern ein Marktplatz, der zwischen Aufbereitungsfirmen und Käuferinnen und Käufer vermittelt. Aufbereitungsfirmen deshalb, weil die Geräte nicht einfach gebraucht weiterverkauft werden. Sie werden zuerst überprüft, defekte Teile gegebenenfalls ersetzt und dann erst weiterverkauft. Bei allen Geräten gibt es vom Händler 12 Monate Garantie und von Back Market selber noch einmal 24 Monate oben drauf.

Refurbished meint dabei übrigens das gleiche wie wiederaufbereitet.

Die Aufbereiter müssen ausserdem Qualitätsstandards von Back Market erfüllen und werden auch regelmässig überprüft.

Das Unternehmen wurde ursprünglich in Frankreich gegründet und hat inzwischen aber auch eine starke deutsche Vertretung.

Sind alle Geräte gleich gut erhalten?

Auch wenn alle Geräte refurbished sind, sind sie doch in einem unterschiedlichen Zustand. Schauen wir zum Beispiel einmal bei einem MacBook Pro rein. Ein Klick auf "Mehr" zeigt dir die verfügbaren Optionen:

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Die Optionen sind: "Gut", "Sehr gut" und "Hervorragend". Mehr Informationen erhält man bei Klick auf "Mehr erfahren".

Insgesamt macht der Shop einen sehr guten Eindruck. Es lassen sich Filter setzen und damit lässt sich auch schnell das passende Modell (zum Beispiel mit Schweizer Tastatur) finden.

Auch die eigenen Bewertungen und die Bewertungen bei Trustpilot sind überwiegend sehr gut.

Warum ein MacBook?

Schon Jahrzehnte lang in der IT habe ich bis 2017 ausschliesslich mit Windows gearbeitet. Dann wechselte ich die Stelle. Und nun musste ich mich mit Apple-Geräten vertraut machen.

Am Anfang stand ich dem ganzen "Apple-Universum" eher negativ gegenüber. Käufer, die vor den Apple-Stores ausharren, um ja an neue Geräte zu kommen, hohe Preise und - wie ich noch immer finde - ein teilweise recht elitäres Gehabe stiessen mich ab. Nun galt es also hier hineinzuwachsen. Ein iPhone hatte ich schon eine Weile, mein MacBook Pro erhielt ich vom Geschäft.

Der erste Umstieg war nicht immer ganz einfach, doch schnell lernte ich die Vorzüge schätzen, wie:

  • Kein stundenlanges Suchen nach Treibern.
  • Das Betriebssystem läuft sehr stabil. Man merkt hier, dass alles aus einer Hand kommt. Fairerweise muss man sagen, dass seit Windows 10 das Microsoft Betriebssystem auch sehr stabil läuft.
  • Elementare Dinge wie Textverarbeitung (Pages), Tabellenkalkulation (Numbers) und Datensicherung (Time Machine) sind gleich mit an Bord.
  • Es gibt viele Tools, die die Effizienz beim Arbeiten erhöhen. Wir setzen zum Beispiel die Textbausteindatenbank Typinator und das Workflow-Tool Alfred ein. Diese Tools sind aber meist nicht kostenlos.
  • Das Design ist toll, es macht Spass damit zu arbeiten. Nicht umsonst dürfte mein neues Windows-Notebook von Lenovo auffallende Ähnlichkeiten mit einem MacBook haben.

Natürlich gibt es auch Nachteile:

  • Der hohe Preis.
  • Es gibt in manchen Bereichen nicht soviel Software auf dem Markt und diese ist meist kostenpflichtig. Microsoft Office kann man aber auch auf dem Mac problemlos einsetzen.
  • Command und Control sind gegenüber Windows vertauscht. Ebenso wie die Richtung des Scrollrades. Beides lässt sich aber in den Einstellungen anpassen.
  • Gerade bei den neueren Modellen ist Upgrade von RAM und Festplatte praktisch unmöglich. Bei Windows-Notebooks ist das mit etwas technischem Geschick in der Regel schon möglich.

Mittlerweile arbeite ich aber auch bei meinen Webprojekten und beim Bilder bearbeiten sehr gerne auf meinem MacBook und lasse mein Windows Notebook gerne mal auf der Seite.

 

 

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