Zuletzt aktualisiert am 8. Februar 2026 von Lars
Nicht zuletzt aufgrund der Situation seit der Wahl 2024 in den USA ist die eigene Cloud bei dir zu Hause immer interessanter. Sehr bekannt ist die Software Nextcloud, die du selber hosten kannst. Sie lässt sich sogar auf einem der bekannten Raspberry Pi Minicomputer mit der Variante NextcloudPi installieren.
Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.
Beachte bitte, dass sich der Artikel nicht direkt an Einsteiger richtet. Du solltest dich zur Umsetzung mit Linux, idealerweise dem Raspberry Pi und Dingen wie DNS und Portforwarding zumindest grundlegend auskennen.
Laut einem Leser-Hinweis braucht es Debian 12 und nicht das 2026 aktuelle Debian 13.
Inhaltsverzeichnis
Für NextCloudPi verwendete Komponenten
Verwendet habe ich eine 2 TB SSD in externem Gehäuse und einen Raspberry Pi 5 mit 4 GB RAM. Das ganze lässt sich aber auch theoretisch mit einem älteren Raspberry umsetzen.
Update: Bei weiteren Tests habe ich festgestellt, dass beim Kopieren von grösseren Dateimengen der passiv gekühlte Raspi mit 4 GB RAM voll ausgelastet ist und sehr heiss wird. Ich habe ihn daher durch ein Modell mit 16 GB Ram getauscht und ein Gehäuse mit aktiver Kühlung verwendet.
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Vorbereitung
Mit der Software Raspberry Pi Imager installiere ich das Grundbetriebssystem mit den nötigen Einstellungen direkt auf der SSD (statt auf SD-Karte).
Erster Start
Wenn alles ohne Probleme geklappt hat, kannst du von der Festplatte direkt booten.
Kontrolliere, dass das WLAN und damit der Zugriff von extern funktioniert.
Grundeinrichtung
SSH und VNC
Ich richte zunächst den SSH-Zugriff und den VNC-Zugriff ein. Das passiert über das Tool raspi-config, das du via Terminal aufrufst.
sudo raspi-configUnter 3 (Interface Option), kannst du unter "I1" SSH und unter "I3" VNC aktivieren.
Den Zugriff zu öffnen stellt zwar ein Sicherheitsrisiko dar, ich werde dies Zugänge aber nicht nach aussen zugänglich machen.
vim
Mit dem Editor vim verbindet mich eine Hassliebe. Ohne geht es für mich aber nicht mehr, daher richte ich mir den normalerweise als Nächstes via Konsole mit diesen Befehlen ein.
sudo apt update
sudo apt install vimStatt vim kannst du auch den grafischen Editor Geany verwenden, der bereits vorinstalliert ist.

Optik
Gerade, weil ich mehrere Geräte im Netz habe, möchte ich doch immer sicher sein, auf dem richtigen zu sein. Daher setze ich mir normalerweise auch eindeutiges Hintergrundbild.
Start > "Preferences" > "Appearance-Settings" > Reiter "Desktop"
Ausserdem muss die Taskbar nach unten
Start > "Preferences" > "Apperance-Settings" > Reiter "Taskbar"
WLAN deaktivieren
Die zukünftige NextCloudPi kommt an das kabelgebundene Netzwerk (LAN) und daher deaktiviere ich WLAN.
sudo vim /boot/firmware/config.txtAm Ende der Datei dazu die Zeile
dtoverlay=disable-wifieinfügen und nach einem Reboot ist das WLAN abgeschaltet.
sudo rebootZugriff via VNC
Um jetzt auf die NextcloudPi per VNC zugreifen zu können, braucht es erstmal einen VNC Viewer.
Unter Apple habe ich mir diese mit Homebrew installiert:
brew install --cask vnc-viewerUnter Windows und für andere Betriebssystem kann man sich diese hier herunterladen.
Neue Verbindungen richtet man unter "Datei" > "Neue Verbindungen" ein.
Falls man die IP jetzt nicht kennt, kann im Router im DHCP-Bereich schauen, welche vergeben wurde. Für später sollten wir diese übrigens fix vergeben.

Jetzt sollte man problemlos auf die NextcloudPi vom normalen Rechner aus zugreifen können.
Eigentliche NextcloudPi Installation
Jetzt ist die eigentliche Installation von NextcloudPi an der Reihe. Das passiert mit einem Script-Aufruf in der Konsole.
curl -sSL https://raw.githubusercontent.com/nextcloud/nextcloudpi/master/install.sh | sudo bashDas Skript, was hier aufgerufen wird, braucht durchaus länger bis der Durchlauf fertig ist.
Am Schluss teilt dir das Skript die nächsten Schritte mit.

Bei der URL, die du aufrufen sollst, bekommst du die Grundpasswörter angezeigt. Dokumentiere dir hier alles a Besten in deiner Passwort-Datenbank.

Die URL am Ende mit :4443 ist das NextcloudPi Config Panel. Es ermöglicht dir, spezielle Einstellungen von NextcloudPi direkt in einer grafischen Oberfläche zu setzen.
Die ohne :4443 ist die eigentliche Nextcloud Oberfläche.
NextcloudPi Konfiguration - Erste Schritte
Als nächstes loggen wir uns in die NextcloudPi Config Panel ein. Wir rufen also die IP im Browser gefolgt von :4443 aufrufen, also zum Beispiel https://192.168.0.203:4443
Eine Zertifikatsfehlermeldung ist hier OK, da wir für die IP kein Zertifikat hinterlegen können. Die Verbindung passiert also unverschlüsselt, was aber kein grösseres Problem darstellt, da wir im internen Netz sind.
Falls du das "First Run" weggeklickt hast, kannst du es über den Zauberstab rechts oben erneut aufrufen.

"Do you want to save Nextcloud data in a USB drive?"
Diese Frage verneinst du, wenn du so wie ich das komplette System auf die USB-Platte gespielt hast, denn wir befinden uns schon auf der USB-Platte. Falls du deinen Raspi von SD Card aus startest, dann musst du die Frage mit "Yes" beantworten.
"Do you want to access Nextcloud from outside your house?"
Hier klicken wir auf "Yes", da wir die Cloud wirklich von überall her nutzen möchten.
Es wird jetzt das Modul "fail2ban" installiert, dass Passwort-Attacken verhindert.
"Port forwarding"
Das machen wir manuell. Beim Portforwarding ermöglichen wir, dass durch Aufruf der Router-IP der Raspi mit Nextcloud aufgerufen wird.
"DDNS" (auch DynDNS oder dynamisches DNS)
Auch das würde ich erstmal mit "Skip" überspringen, da wir das selber aufsetzen.
Mit DDNS (Dynamisches DNS) kannst du deiner Nextcloud auch dann von überall aus erreichen, wenn sich deine Internetadresse regelmässig ändert. Der DDNS-Dienst aktualisiert automatisch die Domain mit deiner aktuellen IP-Adresse. So brauchst du dir keine komplizierten Zahlen zu merken, sondern erreichst deine Cloud einfach über einen festen Namen wie meinecloud.ddns.net.
Klick den Assistenten fertig durch.
DDNS / DynDNS und Portfreigaben
Je nach Anbieter ist die Konfiguration hier leider unterschiedlich. Damit du von unterwegs auf deine NextcloudPi zugreifen kannst, brauchst du zwei Dinge: DDNS (Dynamic DNS) und Portfreigaben.
DDNS sorgt dafür, dass deine wechselnde öffentliche IP-Adresse unter einer festen Internetadresse erreichbar bleibt – zum Beispiel meinecloud.dyndns.org. Viele Router (wie die Fritz!Box) unterstützen bekannte DDNS-Anbieter und aktualisieren die Adresse automatisch.
Bei der Fritz!Box findest du die Einstellungen dazu unter "Internet" > "Freigaben" > Reiter "DynDNS".

Ich verwende als Service den DynDNS-Dienst von all-inkl.com. Der ist bei meinem kostenpflichtigen Webhosting von all-inkl.com mit dabei. Auch wenn der Anbieter ein etwas old fashioned Backend hat, bin ich mit ihm sehr zufrieden. Hier geht es zur Website des Anbieters: all-inkl.com.
Die Portfreigabe sorgt dafür, dass Anfragen aus dem Internet auch an deine Nextcloud weitergeleitet werden. Dafür musst du in deinem Router die Ports 80 (für HTTP) und 443 (für HTTPS) auf die lokale IP-Adresse deines NextcloudPi weiterleiten. Ohne diese Freigabe bleiben Verbindungen von aussen an der "Router-Tür" hängen.
Port 4443 für die NextcloudPi Konfiguration würde ich nicht nach aussen freigeben.
Bei der Fritz!Box findest du die Einstellungen für die Portfreigaben unter "Internet" > "Freigaben" > Reiter "Portfreigaben".

NextcloudPi Trusted Domains
Im NextcloudPi Config Panel (also das, was wir unter https://<ip>:4443 erreichen), setzen wir jetzt unter der Rubrik "CONFIG" im Eintrag "nc-trusted-domains" die Domains und IPs, die auf den NextcloudPi zugreifen können.
Das wäre dann in der Regel die lokale IP und auch der DynDNS-Name.
Kostenloses Lets Encrypt Zertifikat
Ebenfalls im NextcloudPi Config Panel unter der Rubrik "NETWORKING" im Punkt "letsencrypt" findest du die Möglichkeit, ein kostenloses Zertifikat zu hinterlegen. Damit das funktioniert, muss dein DDNS aber schon aufgesetzt sein und funktionieren.
Du gibst dazu die DDNS-Adresse und eine gültige E-Mail-Adresse ein. Das Zertifikat wird automatisch regelmässig erneuert. Das setzt allerdings voraus, dass deine NextcloudPi über das Internet unter der angegbenen DDNS-Adresse erreichbar ist.
Wenn anschliessend die Verbindung immer noch als unsicher gezeigt wird, dann nutze eine Inkognito-Fenster deines Browsers oder leere den Browser-Cache. Dort sollte es klappen.
Du solltest jetzt deine Nextcloud unter deiner DDNS-Adresse (also zum Beispiel meinecloud.dyndns.org) erreichen können.
Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten
Um die Sicherheit deiner NextcloudPi Installation zu erhöhen, solltest du als Nächstes die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten.
Logge dich dazu auf deiner NextcloudPi ein, klicke rechts oben auf dein Profil-Symbol.
- Wähle "Apps"
- "Deaktivierte Apps"
- Aktiviere "Two-Factor Authentication via Nextcloud notification" und Two-Factor TOTP Provider
Anschliessend gehe bitt auf dein Profil-Symbol
- Wähle "Verwaltungseinstellungen"
- Wähle "Verwaltung"
- "Sicherheit"
Aktiviere dort die Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Gruppe admin.

Nun hast du sie aber nur allgemein aktiviert und musst sie noch für deinen User einrichten.
Dazu gehst du wieder auf dein Profil-Symbol
- Wähle "Persönlich"
- "Sicherheit"
- Wähle "TOTP aktivieren"
- Ein QR-Code wird angezeigt.
- Richte auf deiner Authenticator-App (ich verwende Authy iOS, Android) einen neuen Account ein und scanne den Code.
- Bestätige unten bei Überprüfen mit dem in der App erzeugen Code.

Erzeuge an dieser Stelle auch Backup-Codes und speichere die ab. Diese brauchst du, wenn deine App aus irgendeinem Grund nicht richtig funktioniert.
Falls du die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht kennst, empfehle ich dir den Artikel Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) einfach erklärt.
Office-Bearbeitung installieren
Eines der tollen Möglichkeit rund um Nextcloud ist seine Fähigkeit, Office-Dateien direkt im Browser zu bearbeiten. Dies ist übrigens eine Funktion, die ich bei einer Nextcloud-Installation auf einem Shared-Webhosting nicht zum Laufen bekommen habe. Auf dem Raspi geht es jedoch.
Um diese Funktionalität zu aktivieren gehst du bitte so vor:
- Klicke auf dein Profilbild rechts oben
- Wähle "Apps"
- Wàhle "App-Pakete"
- Aktiviere in der Rubrik "Hub-Pakete" "Collabora Online - Built-in CODE Server (ARM64)" und "Nextcloud Office"
In der Regel funktioniert es jetzt jedoch nicht gleich. Lösche den Cache oder versuche es im Inkognito-Modus deines Browsers.
Falls es immer noch nicht läuft, kontrolliere die Einstellungen:
- "Profil" > "Verwaltungseinstellungen" > Rubrik "Administration" > "Eingebauter Code-Server"
- "Profil" > "Verwaltungseinstellungen" > Rubrik "Administration" > "Office". Hier muss "Nutze die eingebauten CODE - Collabora Online Development Edition" aktiviert sein
Bei der zweiten Einstellung haben wir noch den Warn-Hinweis: "Du hast die Erlaubnisliste für WOPI-Anforderungen nicht konfiguriert."
Diesen bekommst du an gleicher Stelle weg, also via "Profil" > "Verwaltungseinstellungen" > Rubrik "Administration" > "Office".
Fahre dazu ganz runter.
Jetzt musst du deine IP hinterlegen. Diese kannst du zum Beispiel via wieistmeineip.de feststellen. Da sich die IP aber bei privaten Anbietern ändern kann, lohnt es sich eher die Netzwerk ID einzugeben.
Passwörter ändern
Passwort für NextcloudPi Konfiguration
Das Passwort für die NextcloudPi Konfiguration kannst du in der NextcloudPi Config Panel in der Rubrik "CONFIG" im Punkt "NCP-Passwort" anpassen. Beachte hier den Hinweis, dass die Verwendung von ) } ; # im Kennwort nicht erlaubt ist.
Eine alternative Möglichkeit bietet das Konsolen-Programm ncp-config
sudo ncp-configHier kannst du das Passwort ebenfalls unter "CONFIG" im Punkt "NCP-Passwort" finden.
Passwort für Nextcloud selbst anpassen
Hier findest du die Möglichkeit, das Passwort anzupassen unter "Profilbild" > "Persönliche Einstellungen" > "Sicherheit".
Aussehen anpassen
Es gibt hier zwei Punkt, wo du das Aussehen anpassen kannst. Deine persönlichen Einstellungen kannst du unter Profilbild" > "Persönliche Einstellungen" > "Aussehen und Barrierefreiheit" anpassen.
Allgemeine Einstellungen wie das Favicon und das Logo findest du unter Profilbild" > "Allgemeine Einstellungen" > "Design".
Häufige Fragen zu NextcloudPi
Wo ist die Nextcloud im Filesystem des Raspberry Pi?
Dateien sind unter /var/www/nextcloud.
Der normale Pi-User hat hier keine Berechtigung.
Mit
sudo -skann man der aktuellen Shell mehr Rechte geben, dann kommt man auch in den Ordner /var/www/nextcloud.
Datenverzeichnis Nextcloud
Das Datenverzeichnis ist aber an einem anderen Ort. Bei mir unter /opt/ncdata. Nachschauen kann man das im NexcloudPi Config Panel unter "Config" > nc-datadir.
Fehler: "Die "trusted_proxies"-Einstellung ist nicht richtig eingestellt, es sollte ein Array von IP-Adressen sein"
Hier musst du die config.php unter /var/www/nextcloud/config editieren und den Abschnitt hier überprüfen:
'trusted_proxies' =>
array (
11 => '127.0.0.1',
12 => '192.168.0.203',
13 => '87.102.128.0/17',Es dürfen nur IPs und ganze Netzangaben (CDIR) drinstehen. Bei mir stand da noch ein Text mit drin.
Loggging?
Das Logging findest du unter
Admin / Logging
Update einschalten
Du kannst das automatische Update aktivieren. Die Einstellungen dazu findest du im NextcloudPi Config Panel unter "UPDATES". Dort sind die Unterpunkte...
- nc-autoupdate-nc
- nc-autoupdate-ncp
nc-autoupdate-nc
Automatisches Update von Nextcloud selbst (z. B. von 27.1.4 auf 27.1.5)
- Führt regelmässig Nextcloud-Core-Updates durch.
- Achtung: Diese Updates können Plugins oder Themes kaputt machen, wenn sie nicht kompatibel sind.
- Vorteil: Du bist immer auf dem neuesten Stand bei Sicherheitsupdates.
- Nachteil: Wenn du gerne kontrollierst, wann was passiert, lieber nicht aktivieren.
Empfehlung:
Nur aktivieren, wenn du deine Installation gut kennst oder keine speziellen Anpassungen/plugins verwendest.
nc-autoupdate-ncp
Automatisches Update der NextCloudPi-Komponenten (z. B. Web-Oberfläche, NCP-spezifische Tools)
- Bezieht sich nicht auf Nextcloud selbst, sondern auf das Drumherum von NextCloudPi.
- Diese Updates sind meist kleiner und deutlich stabiler.
- Halten z. B. Sicherheit und neue Funktionen des NextCloudPi-Projekts aktuell.
Empfehlung:
Ja, aktivieren – relativ sicher, wenig Risiko, verbessert oft die Stabilität.
Wo sind die Daten abgelegt?
Wechsle dazu auf die NextcloudPi Config, also zum Beispiel 192.168.0.203:4443
Unter der Rubrik "Config" findest du die Unterrubrik "Datenverzeichnis"
NextcloudPi Config Panel nicht erreichbar
Es gibt auch noch ein Shell-Tool
sudo ncp-configNextcloud Client unter Linux installieren & einrichten
Man kann den grafischen Nextcloud Client auch gut unter Linux einrichten und nutzen. Wie das geht, erfährst du im folgenden Video:
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NextCloud Client Commandline
Allerdings verlangt der grafische Client jedes Mal beim Login das Passwort des Keyrings und will sich via Browser authentifizieren. Das ist nicht optimal, speziell, wenn man zum Beispiel Backups des Clients ziehen will.
Hier hilft die Commandline-Variante:
Falls du den Client noch nicht installiert hast, dann mache das mit dem folgenden Befehl:
sudo apt install nextcloud-desktop-cmdDas Tool aufgerufen ohne Parameter gibt Auskunft über die möglichen Optionen:
nextcloudcmd - command line Nextcloud client tool
Usage: nextcloudcmd [OPTION]
A proxy can either be set manually using --httpproxy.
Otherwise, the setting from a configured sync client will be used.
Options:
--silent, -s Don't be so verbose
--httpproxy [proxy] Specify a http proxy to use.
Proxy is http://server:port
--trust Trust the SSL certification.
--exclude [file] Exclude list file
--unsyncedfolders [file] File containing the list of unsynced remote folders (selective sync)
--user, -u [name] Use [name] as the login name
--password, -p [pass] Use [pass] as password
-n Use netrc (5) for login
--non-interactive Do not block execution with interaction
--max-sync-retries [n] Retries maximum n times (default to 3)
--uplimit [n] Limit the upload speed of files to n KB/s
--downlimit [n] Limit the download speed of files to n KB/s
-h Sync hidden files, do not ignore them
--version, -v Display version and exit
--logdebug More verbose logging
--path Path to a folder on a remote serverFür einen Sync genügt der Aufruf von
nextcloudcmd --user username --password app-pw lokales Laufwerk Nextcloud-URLZum Beispiel also
nextcloudcmd --user nextclouduser --password streng-geheimes-password /home/lars/Nextcloud https://meine.coolenextcloud.comDas Tool braucht ein App-Passwort, was du auf Nextcloud unter "Sicherheit" → "Geräte & Sitzungen" einrichten kannst.
Um das zu automatisieren, kannst du den Befehl in eine Datei namens syncnextcloud.sh schreiben und diese dann anschliessend mit
chmod +x syncnextcloud.shausführbar machen.
Mit
bash ./syncnextcloud.sh kannst du die Synchronisation laufen lassen.
Mit der folgenden crontab-Zeile lasse ich das Script alle 15 Minuten automatisch laufen:
*/15 * * * * /home/lars/script/syncnextcloud.sh Du kannst den Befehl auch in der Datei
.bashrc hinterlegen, damit er bei jedem Login (dabei wird die Datei ausgeführt) ausgeführt wird.
Backup
Es gibt ein eingebautes Backup-Tool. Du findest es im NextcloudPi Config Panel unter "BACKUPS". Im Unterpunkt "Automatische Sicherung" kannst du eine automatische Sicherung auf ein weiteres externes USB-Laufwerk einstellen.
Beachte: Ich habe auch mit dem Original-Netzteil Schwierigkeiten, wenn zwei externe USB-Disks am Raspi hängen. Hier hilft wohl nur ein USB-Hub mit externem Netzteil.
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Hallo, hier schreibt Lars. Dipl-Ing. Ingenieurinformatik (FH). Seit Jahrzehnten in der IT tätig. Geprüfter (und begeisterter) Webmaster. Ebenso begeisterter Windows-, Apple-, und Office-User. Ich schreibe über alle möglichen Themen rund um IT. Mehr über mich erfährst du hier: Über mich. Danke für deinen Besuch!

Ich habe mehrere Versuche mit Desktopversionen auf pi4 und pi5 gemacht. Beim Start des Images kommt eine Fehlermeldung. Etwas mit inkompatibel.
Was ist falsch?
Kann ich dir nicht beantworten, da es bei mir ja einwandfrei durchlief. Ich habe das auch auf einer frischen Installation gemacht. Vielleicht stört es sich an etwas bereits Installiertem? Schon mal nach der genauen Fehlermeldung gegoogelt oder die KI gefragt?
Die aktuellen Versionen von raspi werden nicht unterstützt. Mit Bookworm 12 klappt es.
Dies Problem scheint es auch bei früheren Versionswechseln schon gegeben haben
Vielen Dank für den Hinweis.