Kann man einen Hyper-V Host virtualisieren?

Warum sollte man einen Hyper-V Host virtualisieren?

Viele werden sich Fragen, warum sollte man so etwas tun wollen? Um Erfahrung mit Hyper-V sammeln zu können, wäre eine derartige Möglichkeit sehr sinnvoll.

Auf einen PC mit genügend RAM (16 GB aufwärts ist hier sicher sinnvoll) virtualisiert man 2 Hyper-V Hosts und testet so z.B. die Livemigration unter Windows Server 2012. Sinn macht das also sicher nur in Laborumgebungen.

Hyper-V Host virtualisieren mit VMware Workstation

Es geht tatsächlich. Bei VMware Workstation 9.0 gibt es den Typ „Hyper-V (unsupported)“. Damit lässt sich relativ problemlos ein Server 2012 installieren, die Hyper-V Rolle hinzufügen und z.B. ein Server 2003 virtualisieren.

Einen Hyper-V Host mit VMware Workstation virtualisieren

Kritisch ist natürlich etwas die Performance. Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn man möglichst wenig CPUs pro VMware VM zuweist.

Auch unter VMware Workstation 8.0 scheint dies schon zu funktionieren, hierfür braucht es aber etwas mehr Handarbeit. Hierbei hilft der ArtikelHyper-V als VM in VMware betreiben weiter.

Virtualisierten Hyper-V Host nicht clonen

Als ich versucht habe den virtualisierten Host zu clonen, gelang es mir jedoch nicht mehr, den Hyper-Visor zum Laufen zu bewegen. Dies funktionierte erst bei einer Neuinstallation. So kann man tatsächlich zwei Hyper-V Hosts und einen Domänencontroller auf einem PC virtualisieren und praktische Erfahrung mit der Live Migration sammeln.

 


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