Domain kaufen? | Eigene Domain? | Webhosting? | Einfach erklärt!

lars-schlageter-autor
Hallo, hier schreibt Lars. Dipl-Ing. Ingenieurinformatik (FH). Geprüfter (und begeisterter) Webmaster. Ebenso begeisterter Windows-, Apple-, und Office-User. Ich schreibe über alle möglichen Themen rund um IT. Mehr über mich erfährst du hier: Über mich. Danke für deinen Besuch!

domain-kaufenDie eigene Domain kaufen, Webhosting, die eigene Website, was brauchst du für was? Dieser Artikel richtet sich an Einsteiger und lässt daher bewusst einige technische Hintergrunddetails aussen vor.

TL;DR

Das Webhosting kannst du dir als Box vorstellen, die deine Website mit allen Ihren Daten und deine E-Mails enthält. Das Namensschildchen der Box ist die Domain.

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Was versteht man unter einer Domain?

Man kann den Begriff Domain sehr kompliziert und mit Fachchinesisch erklären, aber vereinfacht gesagt ist die Domain der Text, mit dem du die Startseite eine Website im Internet aufrufen kannst. Eine solche Domain wäre zum Beispiel «microsoft.com»  (oder natürlich «apple.com», nicht dass sich jetzt ein Apple-user unterdrückt vorkommt).

Nehmen wir an, du selbst heisst Dempton Kaiser. Dann könnte deine eigene Domain «dempton-kaiser.de» lauten.

Aber was muss ich machen, damit das Internet meine Domain kennt?

Wenn du die Idee mit der eigenen Domain hast, wird das Internet diese noch nicht kennen. Oder falls doch, dann hat jemand vor dir den Namen weggeschnappt (dann hast du Pech und es bleibt dir nur, einen anderen Namen auszusuchen).

Damit dein Name im Internet bekannt wird, musst du diesen registrieren. In der Regel kannst du das bei einem Webhoster machen. Diese kostet eine Jahresgebühr. Die Höhe kann je nach Anbieter schwanken. Du kannst also eine Domain nicht wirklich kaufen, sondern du registrierst dies ähnlich einer Miete.

Wenn ich die Domain registriert habe, habe ich dann schon eine Website?

Nein. Denn jetzt hast du nur einen Namen registriert, der dir zugeordnet ist. Zumindest solange du die Registrierungsgebühren bezahlst ;-).

Um eine Website unter diesem Namen laufen zu lassen, musst du deine Domain noch auf einem Webhosting einrichten. Jetzt wird es etwas komplizierter: Manche Webhoster bieten ein Hostingpaket, bei dem eine bestimmte Anzahl an Domainregistraturen mit dabei sind.

Technisch gesehen sind Domainregistratur und Webhosting aber zwei verschiedene Dinge, die nicht einmal beim gleichen Anbieter laufen müssen. Hier musst du einfach bei deinem Anbieter nachfragen.

Aber wenn ich die Domain auf meinem Webhosting eingerichtet habe, dann habe ich eine Website?

Immer noch nicht. Theoretisch kannst du sogar “microsoft.com” auf deinem Webhosting einrichten.

Echt jetzt? Wie weiss die Domain denn, welches Webhosting aufgerufen werden soll?

Beim Domain-Registrar kannst du DNS-Server hinterlegen. Dort hinterlegst du die DNS-Server, die auf das richtige Webhosting zeigen. Da im obigen Beispiel nur Microsoft Zugriff auf diese Einstellungen hat, wird also niemand auf deinem Webhosting landen, wenn er “microsoft.com” eingibt.

Es ist daher aber auch extrem wichtig, dass keine dritte an die Domaineinstellungen gelangen können.

Wenn ich die Domain eingerichtet habe und den richtigen DNS-Server eingetragen habe, dann funktioniert es?

Noch nicht ganz. Nun musst du noch die Daten deiner Homepage hinterlegen. Oft wird dazu ein CMS, wie zum Beispiel WordPress aufgespielt und damit die Website erstellt. Ein CMS kann man sich vereinfacht wie ein Betriebssystem für eine Website vorstellen. Weitere Informationen findest du hier.

Aber was ist mit den Domainendungen?

Diese Domainendungen sind genau genommen jeweils eigene Domains, die sogenannte Top-Level-Domain. Gebräuchlich sind hier Länder-Domains, wie zum Beispiel .de, .ch oder at. Oder sogenannte generische Top-Level-Domains wie zum Beispiel .com. Mehr Informationen zu den Endungen findest du zum Beispiel bei Wikipedia unter Top-Level-Domain.

 

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