ChatGPT 5.0 - das wichtigste

Zuletzt aktualisiert am 4. September 2025 von Lars

GPT-5 ist da und bringt einige spannende Neuerungen mit sich. In diesem Artikel das wichtigste.

𝗖𝗵𝗮𝘁𝗚𝗣𝗧 𝟱.𝟬 ist da - Das wichtigste...

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Verfügbarkeit und Modellauswahl

GPT-5 steht nun allen Nutzern zur Verfügung, unabhängig davon, ob du ein Free-, Plus- oder Pro-Abonnement hast. Es gibt GPT-5 und GPT-5 Thinking und es soll automatisch zwischen diesen umgeschaltet werden können. Pro-Nutzer haben weiterhin Zugriff auf ältere Modelle wie GPT-4 und GPT-3.5.

Nutzungslimits

Die Nutzungslimits variieren je nach Abonnement:

  • Free-Nutzer:
    • 10 Nachrichten alle 5 Stunden mit GPT-5.
    • 1 Thinking-Nachricht pro Tag.
    • Bei Überschreitung der Limits wird automatisch auf GPT-5 Mini (ein Modell mit eingeschränkter Leistung) umgeschaltet.
  • Plus-Nutzer:
    • 80 Nachrichten alle 3 Stunden mit GPT-5.
    • 200 Thinking-Nachrichten pro Woche.
  • Teams/Pro-Nutzer:
    • Keine Nutzungslimits, inklusive Zugriff auf GPT-5 Pro, ein erweitertes Thinking-Modell.

Wichtige Funktionen und Tipps

  • Automatisches Thinking: Das System sollte automatisch zwischen GPT-5 und GPT-5 Thinking wechseln, wenn es komplexe Aufgaben erkennt. Allerdings funktioniert dies nicht immer zuverlässig.
  • Manueller Trick: Du kannst das Thinking-Modell aktivieren, indem du Aufforderungen wie "Bitte denke besonders genau darüber nach" hinzufügst.
  • Performance: GPT-5 ist schneller und kreativer als frühere Modelle, besonders im Thinking-Modus. Das Mini-Modell ist jedoch deutlich schwächer.
  • Grafische Ausgaben sind besser geworden.
So kannst du 𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗕𝗶𝗹𝗱𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗞𝗜 wie ChatGPT und Mistral Le Chat

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Benchmarks und Leistung

  • Fehlerraten:
    • GPT-5 Thinking hat die niedrigste Fehlerrate mit 4,8% im Vergleich zu älteren Modellen.
    • GPT-5 ohne Thinking ist fehleranfälliger mit einer Fehlerrate von 11,6%.
  • Halluzinationen: GPT-5 halluziniert seltener als frühere Modelle, besonders im Thinking-Modus.
  • Kontextspeicher: GPT-5 kann bis zu 400.000 Tokens (etwa vier Romane) speichern und behält Informationen besser als frühere Modelle.

Kritikpunkte

  • Nutzungslimits: Die starken Einschränkungen bei Plus-Abos führen oft zur automatischen Nutzung des schwächeren Mini-Modells.
  • Preisgestaltung: Die API-Kosten für GPT-5 sind günstig, aber die Abo-Modelle bieten weniger als zuvor.
  • Schreibstil: GPT-5 wirkt natürlicher und weniger "KI-typisch" als frühere Modelle.

Einschub - was ist eigentlich Reasoning?

Normales LLM (Large Language Model)

Stell dir ein normales LLM wie einen sehr schnellen "Text-Autovervollständiger vor. Es hat extrem viel Text gelesen – Bücher, Webseiten, Code und vieles mehr. Wenn du ihm eine Frage stellst, sagt es sofort, was statistisch am wahrscheinlichsten als Antwort passt. Es denkt dabei nicht wirklich lange nach, sondern antwortet aus Erfahrung und Mustern, die es gelernt hat.

  • Vorteile: Super schnell und gut bei Dingen, die es oft "gesehen" hat.
  • Nachteile: Wenn es kompliziert wird, kann es Fehler machen, weil es nicht wirklich Schritt für Schritt denkt.

Reasoning-Modell

Ein Reasoning-Modell ist wie ein KI-Gehirn mit eingebautem "Notizblock und Taschenrechner". Wenn es eine Aufgabe bekommt, macht es erst eine gedankliche Zwischenschicht: "Was will der Nutzer? Wie komme ich dahin?" Es zerlegt die Aufgabe in mehrere Schritte und arbeitet diese systematisch ab. Es kann länger "überlegen", Pläne erstellen und verschiedene Möglichkeiten prüfen.

  • Vorteile: Viel besser bei komplexen Problemen, Logik, Mathe und beim Finden von Programmierfehlern.
  • Nachteile: Braucht manchmal etwas länger, weil es wirklich "überlegt".

Kurz gesagt

  • Normales LLM: Antwortet direkt aus Erfahrung.
  • Reasoning LLM: Denkt erst, antwortet dann.

Fazit

  • Empfehlung: Nutze immer das Thinking-Modell für bessere Ergebnisse, besonders bei komplexen oder sensiblen Themen.
  • Alternativen: Für intensive Nutzung könnte sich das Teams-Abo lohnen, da es keine Limits hat.
  • Vorsicht: Bei medizinischen oder psychologischen Fragen sollte das Thinking-Modell genutzt werden, um Fehler zu minimieren.

Nach Benutzerprotesten kann man als zahlender Nutzer nun wohl auch wieder das 4er Modell auswählen.

Weitere Informationen

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