Apertus – Schweizer KI offen für alle

Zuletzt aktualisiert am 6. September 2025 von Lars

Was ist Apertus - Schweizer KI?

Apertus ist ein neues KI Sprachmodell, entwickelt von der ETH Zürich, der EPFL (École Polytechnique Fédérale de Lausanne) und dem Schweizer Supercomputing-Zentrum CSCS. Die Schweiz bietet hier eine offene Alternative zu ChatGPT & Co.

Zwei Varianten von Apertus

  • 8 Milliarden Parameter – läuft bequem auf einem Standard-Laptop
  • 70 Milliarden Parameter – leistungsfähiger, ideal für Server und Rechenzentren

Was macht Apertus anders?

Komplett offen und zugänglich

Alles ist öffentlich verfügbar: Modell, Trainingsdaten, Architektur, sogar Trainingsskripte. So kann jeder prüfen, wie es funktioniert, und selbst weiterentwickeln.

Viele Sprachen – nicht nur Englisch

Apertus wurde mit Texten aus über 1 000 Sprachen trainiert – 40 % sind nicht Englisch. Auch Schweizerdeutsch und Rätoromanisch sind dabei.

Datenschutz & Rechtskonformität

Verwendet wurden nur öffentlich verfügbare Daten. Opt-out-Wünsche wurden respektiert. Persönliche Inhalte und unerwünschte Daten wurden vor dem Training gefiltert. Das entspricht den europäischen Standards.

Schweizer Infrastruktur, globale Wirkung

Trainiert wurde auf dem Top-Supercomputer „Alps“ in Lugano – Teil der Swiss AI Initiative. Damit beweist die Schweiz: Wir können mit den Großen mithalten – und zwar mit Transparenz.

Was bedeutet das für dich als Einsteiger?

Apertus ist erstmal kein fertiger Chatbot, sondern ein Baustein für deine eigenen Projekte.

Allerdings kannst du auf Apertus wie auch auf andere Chatbots hier zugreifen: chat.publicai.co. Dies läuft allerdings unter AWS, also dem Amazon Cloud-Service. Zwar auf Servern in der Schweiz, aber auf den Servern eines amerikanischen Unternehmens.

In einem ersten kurzen Praxistest kann das Tool leider nicht wirklich überzeugen und zeigt sich auch lumo unterlegen.

Apertus – Schweizer KI mit bescheidenem praktischen Nutzen 🤖

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Wie sieht es bei Apertus konkret mit dem Datenschutz aus?

Wenn du Apertus auf deinem eigenen Server oder Rechner betreibst ist klar, die Daten gehören die. Ich habe auf dem öffentlichen Portal mal gefragt "Was passiert mit meinen Daten, die ich im Chat mit dir eingebe. Wer kann diese lesen? Sind diese sicher?"

Hier nur das Fazit aus der Antwort:

  • Deine Daten sind sicher und werden nicht missbraucht.
  • Du hast Kontrolle über deine Daten und Rechte, die durchgesetzt werden.
  • Der Zweck der Speicherung ist ausschliesslich die Verbesserung des Dialoges, nicht Datenhandel oder Marketing.

Apertus auf dem eigenen Computer

Unter GPT4All und ollama gelang es mir aktuell (04.09.2025) nicht, das kleine Modell herunterzuladen. Anscheinend braucht es hierzu erst noch Anpassungen.

Titelbild - per KI abgewandelt von Bild ETH Zürich

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