WordPress-Kurs - Teil 2

Zuletzt aktualisiert am 13. Februar 2025 von Lars

Herzlich willkommen beim Teil 2 meines Kurses: "WordPress für Einsteiger". Ich führe Sie hier durch die verschiedenen Phasen der Erstellung, Verwaltung und Verbesserung Ihrer eigenen Website.

WordPress ist ein äusserst vielseitiges und benutzerfreundliches Content-Management-System, das weltweit von Millionen von Benutzern verwendet wird. Von Bloggern über Kleinunternehmer bis hin zu grossen Medienunternehmen nutzen alle die Möglichkeiten von WordPress, um ihre Online-Präsenz zu verbessern und zu verwalten. Einer der Gründe für die enorme Beliebtheit von WordPress ist seine Flexibilität. Egal, ob Sie einen persönlichen Blog, eine Unternehmenswebsite, ein E-Commerce-Portal oder eine Community-basierte Website erstellen möchten, WordPress hat Sie abgedeckt.

Dieser Kurs ist so konzipiert, dass er Ihnen die grundlegenden Fähigkeiten vermittelt, die Sie benötigen, um mit WordPress erfolgreich zu sein. Wir beginnen ganz am Anfang und arbeiten uns Schritt für Schritt vor. Sie lernen, wie Sie WordPress installieren und konfigurieren, wie Sie Beiträge und Seiten erstellen, wie Sie mit Themes und Plugins umgehen und wie Sie Ihre Website für Suchmaschinen optimieren.

Egal, ob Sie ein absoluter Neuling in der Welt der Webentwicklung sind oder bereits etwas Erfahrung haben und Ihre Fähigkeiten erweitern möchten, dieser Kurs ist für Sie geeignet.

Zum Teil 1 des WordPress-Kurses geht es hier: WordPress Kurs - Teil 1

Das eigene WordPress

Im vorherigen Teil haben wir uns um WordPress bei wordpress.com gekümmert. Die Möglichkeiten mit der kostenlosen Variante dort sind jedoch sehr begrenzt, insbesondere, weil man keine Plugins benutzen kann. Daher schauen wir uns jetzt das eigene WordPress an.

Woher bekommen Sie eine Domain?

Für die eigene Website benötigen Sie eine eigene Domain. Domains können Sie in der Regel beim gleichen Anbieter registrieren, bei dem Sie auch das Webhosting (siehe nächster Abschnitt) bestellen. Das gilt aber nur für "richtige" Domains. Die Subdomains mit der Endung "wordpress.com" gibt es nur beim Anbieter WordPress.com

Es gibt einige wenige Anbieter, bei denen eine bestimmte Anzahl an Domains inklusive ist. Das ist aber nicht üblich. Heisst also, dass Sie die Domaingebühren separat zahlen. Technisch gesehen müssen Sie die Domain nicht beim gleichen Anbieter registrieren, bei dem auch Ihr Webhosting ist. In der Praxis ist das aber gerade für Einsteiger einfacher.

Welche Domain für eigene Website (10)

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Die Wahl des richtigen Webhostings

Sie können in der Regel Ihr Webhosting beim gleichen Anbieter bestellen, bei dem Sie auch die Domain registrieren (siehe vorheriger Abschnitt). Beachten Sie beim Kauf diese Kriterien:

  • Leistung und Geschwindigkeit: Stellen Sie sicher, dass der Webhosting-Dienst schnell und zuverlässig ist. Eine langsame Website kann Besucher abschrecken und das Ranking der Website in Suchmaschinen beeinträchtigen.
  • Verfügbarkeit und Uptime: Wählen Sie einen Webhosting-Dienst mit einer hohen Verfügbarkeitsgarantie, um sicherzustellen, dass Ihre Website rund um die Uhr erreichbar ist. Eine Ausfallzeit Ihrer Website kann Besucher verärgern und Geschäfte beeinträchtigen.
  • Sicherheit: Achten Sie darauf, dass der Webhosting-Dienst Sicherheitsfunktionen wie Firewall, SSL-Zertifikate und Backups bietet, um Ihre Website und Daten zu schützen.
  • Skalierbarkeit: Wählen Sie einen Webhosting-Dienst, der es ermöglicht, Ressourcen schnell und einfach zu erweitern, wenn Ihre Website wächst.
  • Bedienbarkeit der Administrationsoberfläche: Achten Sie darauf, dass die Verwaltungsoberfläche des Backends übersichtlich und klar strukturiert ist.

Diese Faktoren sind durchaus nicht einfach abzufragen. Die Websites der Webhoster versprechen hier immer das Beste. Am ehesten dürften auch hier die Bewertungen zum Beispiel bei Google als Kriterium herhalten.

Im Folgenden habe ich eine Übersicht über einige Webhoster erstellt. Die Bewertungen sind Stand Ende 2023 und werden nicht automatisch aktualisiert. Im Zweifelsfall bitte nachprüfen.

Leider herrscht bei vielen Webhostern die Unsitte, dass im ersten Jahr die Preise stark verbilligt sind. Achten Sie daher bei Preisvergleichen auch darauf, was die Folgejahre kosten.

Schweiz

cyon - Google-Bewertung 4.8 - Schnelle Server, sehr übersichtliche Administrationsoberfläche, E-Mail - Spamprüfung nicht immer zufriedenstellend, relativ teuer.

Hostpoint - Google-Bewertung 4.4 - Übersichtliches Interface, E-Mail nicht getestet, relativ teuer.

Infomaniak - Trustpilot-Bewertung 4.6 - Übersichtliches Interface. Selber aber noch nicht getestet.

Metanet - Google-Bewertung 4.1 - Günstig und auch zuverlässig, aber gerade für Einsteiger unübersichtliches Administrationsoberfläche.

Deutschland:

all-inkl.com - Google-Bewertung 4.4 - Günstig, schneller Support, der jedoch oft technisch abgehoben antwortet, Administrationsoberfläche "old fashioned".

IONOS - Trust-Pilot Bewertungen 4.5 - Günstig, derzeit noch wenig eigene Erfahrung damit.

In letzter Zeit (Ende 2023) liest man häufig von teilweise drastischen Preiserhöhungen, was zu negativen Bewertungen führt. Grundsätzlich ist das für den Endkunden von Nachteil und wenig verständlich. Tatsächlich sind in den Rechenzentren die Energiekosten aber ein echter Kostenfaktor. Bei einigen Anbietern ist die Erhöhung aber derart hoch, dass man da durchaus eine Gewinnoptimierung vermuten kann.

Die Wahl des richtigen Webhostings für WordPress (11)

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Webhosting und Domain bestellen

Da der Vorgang hier nach Anbieter unterschiedlich ist, kann ich den Bestellvorgang hier nicht im Detail zeigen.

Schauen Sie bei Problemen im Supportbereich (manchmal auch Supportcenter) nach, ob es hierfür eine Anleitung gibt. Falls Sie nicht fündig werden, wenden Sie sich an die Hotline des Anbieters.

Einloggen in das Webhosting

So sehen die Backends einiger Webhoster aus

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WordPress installieren

Automatische Installation von WordPress

Einige Webhosting-Provider bieten spezielle Funktionen an, mit denen WordPress mit nur wenigen Klicks direkt im Webhosting installiert werden kann. Dazu gehören automatische Installationsskripte wie Softaculous, Fantastico oder QuickInstall. Mit diesen Tools können Sie eine WordPress-Installation automatisch durchführen, ohne manuell Dateien hochladen oder eine Datenbank erstellen zu müssen.

WordPress installieren (13)

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"Händische" Installation von WordPress

Die Installation von WordPress kann je nach Webhosting-Provider und den verfügbaren Funktionen etwas anders sein, aber die grundlegenden Schritte sind in der Regel immer gleich bei der manuellen Installation:

  1. Laden Sie die neueste Version von WordPress von der offiziellen Website herunter.
  2. Entpacken Sie die heruntergeladene ZIP-Datei und laden Sie die entpackten Dateien auf Ihren Webserver hoch. Dies kann über eine FTP-Software oder direkt in der Administrationsoberfläche Ihres Webhostings erfolgen. Oft heisst die passende Funktion "Dateimanager".
  3. Erstellen Sie eine leere MySQL-Datenbank über die Administrationsoberfläche Ihres Webhosting-Dienstes. Notieren Sie den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort.
  4. Rufen Sie die URL Ihrer Website auf und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die WordPress-Installation zu starten. Geben Sie die erforderlichen Informationen zur Datenbankverbindung ein.
  5. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsprozess abzuschliessen, und geben Sie die erforderlichen Informationen wie Website-Titel, Benutzernamen und Passwort ein.
Installation von WordPress per FTP (12)

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SSL / TLS / https

Wenn jemand Ihre Website besucht und zum Beispiel ein Formular ausfüllt und persönliche Informationen wie Name und Adresse eingibt, werden diese Informationen normalerweise unverschlüsselt an Ihren Server gesendet und können von Hackern abgehört werden. Daher ist es inzwischen ein Quasi-Standard eine SSL-Verschlüsselung auf jedem Webserver zu aktivieren.

SSL (Secure Sockets Layer) ist ein Protokoll, das eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Webserver und dem Browser des Benutzers herstellt. Wenn Sie SSL für Ihre Website verwenden, wird die Verbindung zwischen dem Benutzer und dem Server verschlüsselt, sodass alle übermittelten Informationen sicher sind und nicht von Dritten abgefangen oder gestohlen werden können.

Für die SSL-Verschlüsselung benötigen Sie ein Zertifikat, das den Herausgeber als vertrauenswürdig einstuft und das auf den Webserver installiert wird. Früher kosteten diese Zertifikate eine Extra-Gebühr. Mittlerweile sollten aber alle Webhoster ein Gratiszertifikat (häufig vom "Let's Encrypt") anbieten.

Eigentlich ist das aktuelle Protokoll TLS, ein Nachfolger von SSL. Es ist aber allgemein üblich, dass man den Begriff SSL als Synonom für die verschlüsselte Verbindung noch verwendet.

Eine SSL-Verbindung wird mit https gefolgt von der Adresse anstatt http aufgerufen. Moderne Browser rufen automatisch die https-Variante auf und blenden https nicht mehr mit ein. Eine Website ohne Zertifikat wird dann mit der Meldung "nicht sicher" versehen. Eine verschlüsselte Verbindung ist über das Schloss in der Adresszeile erkennbar.

SSL, TLS, HTTP, Zertifikat verstehen (14)

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WordPress Sicherheit 1

Auf das Thema Sicherheit werde ich im Laufe dieses Kurses noch oft kommen. Gerade beim Einrichten von WordPress sind erste Kenntnisse darüber aber bereits entscheidend. So ist es enorm wichtig, hier kein einfaches Passwort zu verwenden und die Kombination aus Benutzername und Passwort auch nicht bei einem anderen Dienst einzusetzen.

Cyberkriminelle haben gerade schlecht geschützte WordPress-Installationen im Auge, um darauf ihre Phishing-Websites (Seiten, die zum Beispiel vorgeben, von Finanzinstituten zu sein) zu erstellen oder davon Spam zu verschicken.

Sie versuchen an Ihr Passwort zu kommen, indem sie von gekaperten Rechnern, also Rechnern, die mit Malware infiziert sind, sogenannte Passwortattacken ausführen. Diese Rechner sind in der ganzen Welt verstreut, damit ein Blockieren dieser Zugriffe nicht mehr trivial ist.

WordPress Sicherheit
Attacke auf WordPress

Eine Passwortattacke auf ein WordPress-Login ist, wenn jemand versucht, sich in Ihr WordPress-Backend einzuloggen, indem er verschiedene Passwörter ausprobiert, bis er das richtige Passwort findet. Der Angreifer kann dazu ein Skript oder Programm verwenden, um automatisch eine grosse Anzahl von möglichen Passwörtern auszuprobieren, bis er Zugriff auf Ihr Konto erhält.

Auch die Verwendung eines Benutzernamens, der nicht admin lautet, erhöht die Sicherheit etwas. Wobei sich der verwendete Benutzername relativ leicht herauisfinden lässt.

Um sich vor einer Passwortattacke zu schützen, müssen Sie ein sicheres und komplexes Passwort wählen und es regelmässig ändern.

Andere Massnahmen, wie das Begrenzen der Anzahl von Login-Versuchen und das Blockieren von IP-Adressen, die verdächtige Aktivitäten zeigen, können ebenfalls helfen. Das wird durch Security Plugins erreicht. Das Thema Plugin schauen wir uns an späterer Stelle genauer an.

WordPress Backend

Das WordPress Backend ist die Administrationsoberfläche von WordPress.

Das Login finden Sie, indem Sie an die Adresse Ihrer Homepage "/wp-admin" anhängen. Sollte das nicht funktionieren, hängen Sie "/wp-login.php" an.

Sobald Sie sich erfolgreich eingeloggt haben, sind Sie im WordPress Backend.

Das WordPress Backend - Dashboard

Schauen wir uns hier zunächst die wichtigsten Funktionen in einer Übersicht an.

  • Dashboard: Das Dashboard ist das erste, was Sie sehen, wenn Sie sich in das WordPress-Backend einloggen. Es ist das Hauptsteuerungsfeld für Ihre Website. Hier finden Sie eine Zusammenfassung aller wichtigen Ereignisse und Aktivitäten Ihrer Website.
  • Beiträge: WordPress war zunächst ein System für Blogger, also Benutzer, die ein Online-Tagebuch führen. Beiträge sind solche Beiträge, die auch immer mit einem Datum versehen sind. Sie können Beiträge schreiben, bearbeiten und veröffentlichen. Sie können auch Kategorien und Schlagwörter hinzufügen, um Ihre Beiträge besser zu organisieren.
  • Medien: Hier können Sie Bilder, Audio- und Videodateien hochladen und verwalten. Sie können auch Galerien erstellen und Ihre Medienbibliothek durchsuchen.
  • Seiten: Seiten sind Beiträgen sehr ähnlich, sie sind aber für statische Inhalte auf Ihrer Website gedacht, wie z.B. "Über uns", "Kontakt" oder "Impressum". Also für Dinge, die keinen zeitlichen Bezug haben. Sie können Seiten erstellen, bearbeiten und veröffentlichen.
  • Kommentare: Hier können Sie Kommentare zu Ihren Beiträgen und Seiten verwalten. Sie können Kommentare genehmigen, ablehnen oder moderieren.
  • Designs: Hier können Sie das Design (auch als Theme bezeichnet) Ihrer Website auswählen und anpassen. Es gibt Tausende von kostenlosen und kostenpflichtigen WordPress-Themes, aus denen Sie wählen können.
  • Plugins: Plugins sind Erweiterungen, die Sie zu Ihrer WordPress-Website hinzufügen können, um die Funktionen ihrer Website zu erweitern. Es gibt Tausende von kostenlosen und kostenpflichtigen WordPress-Plugins, aus denen Sie wählen können.
  • Benutzer: Hier können Sie Benutzer für Ihre Website erstellen und verwalten. Sie können ihnen unterschiedliche Rollen zuweisen, wie z.B. Administrator, Autor oder Redakteur.
  • Werkzeuge: Hier finden Sie Werkzeuge, die Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Website helfen, wie z.B. den Import- und Exportassistenten.
  • Einstellungen: Hier können Sie grundlegende Einstellungen zu Ihrer Website vornehmen. Einige davon sind sehr wichtig:
    • Allgemein: Hier können Sie allgemeine Einstellungen für Ihre Website vornehmen. Sie können den Titel und den Untertitel Ihrer Website ändern, das Zeitformat auswählen und Ihre E-Mail-Adresse angeben.
    • Schreiben: Hier können Sie Einstellungen vornehmen, die das Schreiben von Beiträgen erleichtern.
    • Lesen: Hier können Sie Einstellungen vornehmen, die das Lesen Ihrer Website betreffen. Sie können festlegen, welche Seite als Startseite Ihrer Website angezeigt wird und wie viele Beiträge auf der Startseite angezeigt werden sollen.
    • Diskussion: Hier können Sie Einstellungen für Kommentare auf Ihrer Website vornehmen.
    • Medien: Hier können Sie Einstellungen für die Grösse und Qualität von Bildern auf Ihrer Website vornehmen.
    • Permalinks: Hier können Sie die URL-Struktur Ihrer Website festlegen.

Im folgenden Video lernen Sie, was für Sie als Einsteiger wichtig ist:

WordPress-Oberfläche - erste Schritte (15)

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Themes

Ein Theme in WordPress.org bestimmt das gesamte visuelle Design Ihrer Website. Es geht dabei um mehr als nur Farben und Schriftarten: Ein Theme steuert, wie Ihre Inhalte präsentiert werden.

Für das "normale" WordPress (also nicht das auf WordPress.com) gibt es eine fast unbegrenzte Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Themes. Durch das Open-Source-Modell von WordPress.org haben Entwickler aus aller Welt Tausende von Themes erstellt, die für nahezu jeden denkbaren Zweck geeignet sind.

Auch ein Theme ist letzten Endes ein Stück Software und kann veraltet sein. Verwenden Sie daher nur Themes, die regelmässig ein Update erhalten.

Wie finde und installiere ich ein Theme?

  • Im WordPress-Dashboard: Melden Sie sich in Ihrem Dashboard an und gehen Sie zu "Design" > "Themes" > "Hinzufügen". Hier können Sie Themes suchen, Vorschauen anzeigen und sie installieren.
  • Von Drittanbietern: Es gibt viele Websites und Marktplätze, die WordPress-Themes anbieten. Nach dem Herunterladen können Sie diese im Bereich "Themes" hochladen und aktivieren.

Für unseren Kurs verwenden wir zunächst das "Baskerville" Theme. Es ist relativ ähnlich dem Design "Baskerville 2" von WordPress.com. Die Anpassungen laufen analog zu "Baskerville 2". Diese sind schon im ersten Teil des Skripts beschrieben: Design / Teams

Die Anpassungsmöglichkeiten finden Sie im Customizer. Je nach Theme sind diese mehr oder weniger stark unterschiedlich.

Häufig sollen Impressum und Datenschutz an den unteren Rand unserer Website. Bei vielen Themes ist das über die sogenannten Widgets möglich.

So baust du ein Menü in den Footer von WordPress ein (auch wordpress.com)

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Besonderheiten der Team-Reihe "Twenty Twenty..."

Die Themes "Twenty Twenty-Two", "Twenty Twenty-Three" und "Twenty Twenty-Four" sind standardmässige Themes von WordPress, die für Ihre besondere Anpassbarkeit bekannt ist. Sie sind sogenannte blockbasierte Themes. Bei diesen Themes gibt es keinen Customizer mehr wie bei den klassischen Themes. Dafür lässt sich wirklich das komplette Theme anpassen.

  • Anpassbare Header und Footer: Sie können den Kopf- und Fussbereich Ihrer Website mit dem "Twenty Twenty-Three" Theme leicht anpassen, um sie perfekt auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.
  • Block-Editor-Optimierung: Das Theme ist vollständig für den Gutenberg-Block-Editor optimiert, was Ihnen mehr Flexibilität und Kontrolle über die Gestaltung Ihrer Inhalte gibt.
  • Responsivität: Wie bei den meisten aktuellen Themes ist auch "Twenty Twenty-Three" vollständig responsiv und passt sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an.
  • Dunkler Modus: Eine moderne Funktion, die es den Benutzern ermöglicht, zwischen einem hellen und einem dunklen Modus zu wechseln, je nach ihrer Vorliebe.
Twenty Twenty-Three Theme / Website Editor in WordPress (15-1)

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Es braucht Zeit, bis man sich in die Philosophie hinter dem Twenty Twenty-Three Theme eingearbeitet hat. Daher gehen wir hier im Einsteigerkurs nicht intensiv darauf ein.

Falls Sie klassische Themes bevorzugen, ist zum Beispiel "GeneratePress" und "OceanWP" ein Theme, dass relativ viele Anpassungsmöglichkeiten bietet.

Update Dezember 2023: Mittlerweile ist mit WordPress 6.4 das Theme Twenty Twenty-Four herausgekommen. Ebenfalls ein blockbasiertes Theme. Mit 6.4 haben sich die Möglichkeiten der Anpassung auch etwas geändert.

Das ist neu in WordPress 6.4 | Twenty Twenty-Four Theme

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Was man beim Einsatz der blockbasierten Teams beachten muss

Alle Seiten und Beiträge müssen blockbasiert sein

Vor dem Gutenberg-Editor, der mit WordPress 5.0 eingeführt wurde, gab es den "klassischen Editor". Seiten und Beiträge, die mit dem klassischen Editor erstellt wurden, funktionen zwar noch, werden aber nach meinen Erfahrungen nicht korrekt im Layout dargestellt.

Hat man noch alte Beiträge oder Seien aus dem klassischen Editor, dann kann man diese entweder einzeln aufrufen und konvertieren oder mit dem Plugin Bulk Blog Converter en bloc konvertieren. Allerdings ist das Plugin schon lange nicht mehr gepflegt worden und die Funktion alles aufs Mal zu konvertieren, funktioniert wohl nicht immer. Ich habe immer ca. 20 aufs Mal konvertieren lassen.

Nach der Konvertierung habe ich das Plugin direkt wieder deinstalliert, da veraltete Plugins eine Sicherheitslücke darstellen können.

Vorsicht bei sehr alten oder gar importieren Beiträgen oder Seiten

Seiten und Beiträge müssen nicht nur blockbasiert sein, sondern die Blöcke müssen auch korrekt dargestellt werden können. Immer wenn ein Block nur als HTML dargestellt wurde, gab es bei mir Probleme. Dann muss entweder der Beitrag oder die Website korrekt neu aufgebaut werden oder man arbeitet mit benutzerdefiniertem CSS.
Ich hatte auf einer meiner Website sehr alte Beiträge, die ursprünglich noch per HTML eingegeben wurden, von einem alten CMS importiert.

Plugins wie TablePress

Plugins aus der Zeit vor den blockbasierten Themes sind streng darauf kontrollieren, ob Sie das Layout verändern. Bei mir war das zum Beispiel mit TablePress (spezielle Tabellen) der Fall. Falls ja, braucht es wahrscheinlich den Einsatz von CSS - oder Sie fragen den Plugin-Hersteller an.

CSS Kenntnisse nach wie vor sinnvoll

Es gibt immer noch Ungereimtheiten im User-Interface des Theme-Editors. Zum Beispiel änderten sich Werte bei Mausbewegungen. Noch immer scheint mir der Einsatz von CSS sinvoll.

Ein HTML5 / CSS Einsteigertutorial finden Sie bei it-zeugs.de: HTML 5 / CSS Einsteiger Tutorial

Templatezuweisung

Die Templatezuweisung ist nicht so, wie ich sie zumindest gerne hätte. Man kann zwar einzelnen Seiten und Beiträgen andere Templates zuweisen, aber nicht dauerhaft definieren, dass zum Beispiel Beiträge immer das Template xyz verwenden.

Plugins

Was sind WordPress-Plugins?

Ein Plugin ist im Grunde eine Software-Erweiterung, die speziell für WordPress entwickelt wurde, um dessen Funktionalität zu erweitern oder zu modifizieren. Stellen Sie sich Plugins als zusätzliche Werkzeuge oder Module vor, die Sie zu Ihrer WordPress-Website hinzufügen können, um deren Möglichkeiten zu erhöhen.

Das Angebot an WordPress-Plugins ist schier unendlich. Das verführt besonders Einsteiger dazu, sehr viele Plugins zu installieren.

Es ist jedoch wichtig, dass Sie nur die Plugins installieren, die Sie wirklich benötigen. Zu viele Plugins können die Performance Ihrer Website beeinträchtigen.

Achten Sie ausserdem darauf, dass das Plugin aktuell ist. Viele Plugins sind Hobby-Projekte von Entwicklern. Erschien hier länger keine neue Version, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Plugin nicht mehr gepflegt wird. Das Risiko von Sicherheitslücken steigt dann extrem.

WordPress: Plugins verstehen (16)

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Warum sind Plugins nützlich?

Mit Plugins können Sie Funktionen zu Ihrer Website hinzufügen, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen. Sie ermöglichen es Ihnen, Ihre Website nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen zu gestalten. Ob es sich um eine Fotogalerie, ein Kontaktformular oder ein SEO-Tool handelt – es gibt wahrscheinlich ein Plugin dafür!

Wie finde und installiere ich Plugins?

Melden Sie sich in Ihrem WordPress-Dashboard an und navigieren Sie zu "Plugins" > "Installieren". Hier können Sie nach Plugins suchen und sie direkt installieren.

Nach der Installation müssen Sie das Plugin noch aktivieren. Die Installationsschaltfläche ändert sich hierzu entsprechend.

Erste Plugin-Empfehlungen für Einsteiger

Die drei Plugins, die ich immer sofort installiere, sind...

Limit Login Attempts Reloaded

Das Plugin Limit Login Attempts Reloaded sichert die Website gegen mehrfache Login-Versuche ab. Es ist wichtig zu verstehen, dass solche Login-Versuche immer stattfinden. Ständige Warnhinweisen sind also "Normalität".

UpdraftPlus

Das Plugin UpdraftPlus dient zur Sicherung und Wiederherstellung Ihrer WordPress-Installation. Die meisten Webhoster bieten zwar ebenfalls eine Datensicherung an. Oft ist diese aber nicht garantiert und / oder muss über den Support abgerufen werden. Um hier eine zusätzliche Sicherung zu haben, ist dieses Plugin sehr nützlich.

Cache-Plugin

Ein Cache ist ein Zwischenspeicher. WordPress kann aus einem solchen Cache Inhalte schneller ausliefern. Schauen Sie auf den Support-Seiten Ihres Webhosters nach, ob ein spezielles Cache-Plugin empfohlen wird. Ansonsten können Sie auch das allgemeine WP Fastest Cache verwenden.

WordPress-Sicherheit 2

Noch immer glauben viele Websitebetreiber, dass ihre Websites kein Ziel für Hacker seien. Leider ist das nicht der Fall. Auch kleine Websites können für Phishing, Spam oder die Verbreitung von Malware missbraucht werden. Wenn Ihre Website gehackt wird, riskieren Sie nicht nur den Verlust wertvoller Daten, sondern auch einen erheblichen Reputationsverlust. Schlimmer noch, Google könnte Ihre Website aus seinem Index entfernen, was Ihre Sichtbarkeit stark einschränken würde. Daher ist es unerlässlich, Ihre Website so sicher wie möglich zu machen.

Sicheres Passwort

Der erste Punkt zu einem sicheren WordPress, ist ein sicheres Passwort. Ein sicheres Passwort ist der einfachste und effektivste Weg, den unbefugten Zugang zu verhindern. Es sollte eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein. Vermeiden Sie einfache Wörter oder leicht zu erratende Informationen wie Geburtstage.

Ein sicheres Passwort muss auch einzigartig sein. Verwenden Sie es auf keinen Fall bei anderen Diensten. Gibt es bei dem anderen Dienst einen erfolgreichen Cyberangriff, ist das Passwort kompromittiert und wird von Cyberkriminellen auch für andere Login-Anfragen verwendet.

Falls Sie Schwierigkeiten mit der Verwaltung von Passwörtern haben, finden Sie in diesem Artikel weitere Informationen: Passwort Manager und die leidigen Computer Passwörter.

Automatische Aktualisierung

Der nächste Schritt zur Verbesserung der Sicherheit ist die automatische Aktualisierung von WordPress sowie aller installierten Themes und Plugins. Veraltete Software kann Schwachstellen aufweisen, die von Hackern ausgenutzt werden können. Ich habe ein Video darüber gemacht, wie man WordPress automatisch aktuell hält.

Verwendung eines Security Plugins: Limit Login Attempts Reloaded

Weiter können Sie die Sicherheit Ihrer WordPress-Website durch die Verwendung von spezialisierten Security Plugins erhöhen. Für den Einsteiger eignet sich hier "Limit Login Attempts Reloaded". Mit diesem Plugin können Sie die Anzahl der fehlgeschlagenen Login-Versuche begrenzen und dadurch sogenannte Brute-Force-Angriffe verhindern. Ein Brute-Force-Angriff ist ein häufig verwendeter Ansatz, bei dem ein Angreifer wiederholt versucht, sich einzuloggen, bis das richtige Passwort gefunden ist. Durch die Begrenzung der Anzahl der Versuche machen wir diesen Angriff wesentlich schwieriger.

Limit Login Attempts Reloaded (18)

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Verwendung eines Security Plugins: WP Cerber

Noch mehr Sicherheit erhalten Sie mit dem Einsatz von spezialisierten Sicherheitsplugins. Ich selbst nutze schon seit längerem WP Cerber.

Das WordPress Sicherheitsplugin WP Cerber

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Rechtliches

Ich selbst bin kein Jurist und kann daher nur eine laienhafte Einschränkung abgeben.

Impressum und Datenschutzerklärung

Im letzten Teil des Skriptes ging es bereits um das Thema Impressum und Datenschutzerklärung. Das gleiche gilt auch für das selbstgehostete Webhosting. Hier der Link zu der entsprechenden Stelle: Impressum und Datenschutzerklärung.

Weitere Informationen habe ich Ihnen aussedem in den folgenden Artikeln zusammengestellt:

Seit 2023 gilt in der Schweiz ein neues Datenschutzgesetz. Mehr dazu hier: Das neue Datenschutzgesetz (DSG) 2023 und Ihre (WordPress-)Website.

Ausserdem empfehle ich Ihnen den Artikel von Rechtsanwalt Steiger:

WordPress: Impressum erstellen (8)

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WordPress: Datenschutzerklärung erstellen (9)

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Cookies

Was ist denn nun mit Cookies? Für Schweizer Besucher ist eigentlich kein Cookie-Banner nötig, siehe auch Was ist mit Cookies in der Schweiz?

Da die Unterscheidung aber nicht trivial ist und unter Umständen auch wieder Cookies benötigt, muss man sich möglicherweise doch mit auseinander setzen.

Ich selbst verfolge die Strategie, Cookies und externe Zugriffe auf ein absolutes Mindestmass zu reduzieren, damit ich um Cookie-Banner mit komplexen Auswahlmöglichkeiten herumkomme.

Wie prüft man denn aber, ob die eigene Websites Cookies ausspielt? Es kann durchaus sein, dass nach der Installation eines Plugins auf einmal Cookies ausgespielt werden, ohne dass man davon etwas mitbekommt. Das Tool meiner Wahl ist Überprüfe deine Webseite!

Hier wird nicht nur auf Cookies geprüft, sondern auch auf Einhaltung verschiedener anderer Sicherheitsstandards. Idealerweise sieht das bei dir mindestens auch so aus, wie bei mir hier:

Auf die Content Security Policy kann nach zum aktuellen Zeitpunkt (Januar 2024) verzichtet werden. Die Content Security Policy (CSP) ist eine Sicherheitsmassnahme, die dazu dient, bestimmte Arten von Angriffen auf Webseiten zu verhindern, insbesondere Cross-Site-Scripting (XSS) und Dateninjektionen. Die Umsetzung ist allerdings alles andere als trivial.

HTTPS als Voreinstellung sollte aber grün sein. Ebenso sollten aus Datenschutzgründen keine Anfragen an Drittynbieter gesentet werden und auch keine Third-Party Cookies verwendet werden.

Hier sehen Sie eine Ausgabe meiner Website. Die beiden Cookies kommen vom Security-Plugin Cerber.

Ich selbst verfolge den Ansatz, nur technisch notwendige Cookies zu verwenden, was den Einsatz von Cookie-Bannern deutlich vereinfacht.

Auf meinen Websites verwende ich meist das Plugin Cookie Notice & Compliance for GDPR / CCPA. Es ist in einer kostenlosen Variante erhältlich.

Ein Cookie-Banner, der standardmässig immer nur mit einer Option angezeigt wird, ist damit recht einfach zu implementieren. Es gibt viele gute Bewertungen des Plugins. Die negativen Bewertungen beziehen sich auf das starke Upsellung und die Schwierigkeiten, höhere Funktionalitäten zu implementieren.

Die Online-Funktionalitäten sind in der kostenlosen Variante leider so gut wie wertlos bzw. sogar kontraproduktiv, da eine Verbindung mit dem Server des Anbieters aufgenommen wird und das ganze dann wieder in der Datenschutzerklärung aufgeführt sein muss.

Falls man weiss, welche Skripte nicht notwendige Cookies setzen, kann man diese durchaus auch mit diesem Plugin verwalten.

Skripte blockieren mit WordPress Plugins Cookie Notice & Compliance for GDPR / CCPA
Skripte blockieren mit WordPress Plugins Cookie Notice & Compliance for GDPR / CCPA

Diese Skripte plaziert man entweder im Reiter Header oder Body entsprechend den Angaben, die Sie (hoffentlich) vom Anbieter der Skripte erhlaten haben.

Häufig wird man aber gar nicht die Möglichkeit haben, die Skripte losgelöst zu verwenden, da die komplette Funktionalität einschliesslich Cookies mit einem Plugin kommt. Nervig an Cookie Notice & Compliance for GDPR / CCPA ist ausserdem, dass es ohne die Online-Funktionalität einen kritischen Fehler ausgibt. Auch hier haben wir also, wie so oft bei kostenlosen Varianten von Plugins, ein starkes Upselling.

Ein Plugin mit deutlich mehr Funktionalität ist Complianz.

Nach der Aktivierung gelangt man in einen Assistenten, in dem man sehr viele Einstellungen durchklicken muss. Das Plugin kann neben dem Cookie-Banner auch Dokumente erstellen, was es aber gerade für den Einsteiger sehr unübersichtlich macht. Ich selbst erstelle meine Dokumente mit einem Generator. Von daher benötige ich die Funktionalität eigentlich nicht.

Nach der Aktivierung werden Sie in den Assistenten geleitet, der Sie durch die Einrichtung führt.

Der Cookie-Scanner findet viel mehr Cookies, wie das Tool Überprüfe deine Webseite! Das liegt daran, dass wir während des Scans im Backend der Website eingeloggt sind. Das Plugin sortiert das aber dann auch richtig ein.

Die Cookies meines Security-Plugins wurden allerdings als ablehnbar erkannt, was man aber wenigstens anpassen kann, indem man diese aus der Übersicht löscht.

Deutlich besser soll das Borland Cookie Plugin sein. Dieses ist allerdings nicht kostenlos erhältlich. Mehr Informationen finden Sie auf der Hersteller-Homepage: Borlabs Cookie® 2.2

So geht das mit WordPress und den Cookie-Bannern!

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Plugins, die weitere gängige Funktionen bereitstellen

Backup

Stellen Sie sicher, dass regelmässig Backups Ihrer Website erstellt werden. Das lässt sich auch selbst mit dem Plugin Updraft Plus machen. Mehr erfahren Sie unter UpdraftPlus - Backup für WordPress.

So erstellst du ein Backup deiner WordPress Website mit UpdraftPlus!

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Kontakt-Formulare

Eine weitere häufige Funktion sind Kontakt-Formulare. Hierzu hat sich das Plugin Contact Form 7 als Quasi-Standard etabliert.

Mehr dazu im Artikel Contact Form 7 Kontaktformular für WordPress.

WordPress Kontakt Formular [Spam / SMTP]

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Mitgliederbereich

Ein Plugin, was die Erstellung eines Mitgliederbereiches ermöglicht, ist das Simple Membership. Auf elbnetz finden Sie eine schon etwas ältere Anleitung hier: Einen geschützten Kundenbereich in WordPress einrichten.

Auf dem Kanal WEB General gibt es hierzu auch ein Video.

Suchmaschinenoptimierung - SEO

Plugin RankMath SEO

Suchmaschinenoptimierung ist ein umfangreiches und nicht triviales Thema. Es gibt aber Plugins, die helfen, die jeweilige Seite so zu optimieren, dass diese bessere Chancen auf ein gutes Ranking hat.

Das Plugin meiner Wahl ist RankMath SEO. Mit RankMath konnte ich die Besucherzahlen meiner Websites spürbar gegenüber dem früher verwendeten Yoast auch mit der kostenlose Variante spürbar erhöhen.

Hierzu habe ich noch keine eigenen Anleitungen erstellt. Zum Beispiel ein Einsteigervideo von
Dr. Dominik Panosch gibt es hier.

Bei dem Tool gibt man ein Fokus-Schlüsselwort ein. Das ist das Keyword, für dass man die jeweilige Seite optimieren möchte. Keywords können auch aus mehreren Wörtern bestehen. Mehr dazu weiter unten.

Rankmath-Inhaltsverzeichnis

Sehr praktisch: Mit dem RankMath-Plugin bekommt man nun auch ein zusätzliches Element im Gutenberg-Editor: Das Rankmath-Inhaltsverzeichnis.

Sie sehen ein Beispiel am Anfang dieser Seite. Die Nutzung ist gerade bei längeren Texten mit vielen Zwischenüberschriften unbedingt zu empfehlen:

  • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit
    Ein Inhaltsverzeichnis erleichtert es Ihren Besuchern, sich auf längeren Seiten zurechtzufinden. Indem Sie klare Abschnitte und Überschriften in Ihrem Inhaltsverzeichnis anbieten, können Nutzer schnell zu den für sie relevanten Informationen springen. Dies verbessert die Benutzererfahrung und kann dazu führen, dass Besucher länger auf Ihrer Seite verweilen.
  • Optimierung für Suchmaschinen
    Suchmaschinen wie Google verwenden verschiedene Faktoren, um die Qualität einer Webseite zu bewerten. Eine strukturierte und gut organisierte Seite, die durch ein Inhaltsverzeichnis ergänzt wird, kann positiv bewertet werden. Zudem erlaubt es Google, die Struktur Ihrer Inhalte besser zu verstehen und gegebenenfalls bestimmte Abschnitte direkt in den Suchergebnissen anzubieten (Featured Snippets).
  • Erhöhung der Klickrate
    Wenn Ihr Inhaltsverzeichnis in den Suchergebnissen angezeigt wird, kann dies zu einer höheren Klickrate führen. Nutzer sehen sofort, was Ihre Seite zu bieten hat, und sind eher geneigt, zu klicken, wenn sie sehen, dass relevante Inhalte vorhanden sind.

Beim Inhaltsverzeichnis aus Rankmath kan die Überschrift auf Englisch. Normalerweise kann man das einstellen via "Rank Math SEO" > "Allgenmeine Einstellungen" > "Blöcke" im Feld "Inhaltsverzeichnis Titel".

Wenn dieses Feld fehlt, liegt das möglicherweise am eingestellten blockbasierten Theme. Man kann dann umstellen auf ein anderes Theme und das Feld erscheint wieder. Auch wenn man jetzt zurück auf ein blockbasiertes Theme stellt, funktoniert es weiterhin.

Keyword-Recherche

Ein Keyword ist ein Begriff oder eine Phrase, die genutzt wird, um den Inhalt einer Webseite in Suchmaschinen zu beschreiben. Es kann sich dabei um ein einzelnes Wort handeln, aber oft sind es auch mehrere Wörter oder sogar ganze Sätze, die als "Long-Tail-Keywords" bezeichnet werden. Diese Keywords sind essenziell für Suchmaschinenoptimierung (SEO), da sie dabei helfen, die Inhalte einer Website mit den Suchanfragen der Nutzer zu verknüpfen. Keywords sind ein entscheidendes Element, um die Sichtbarkeit einer Webseite in den Suchergebnissen zu erhöhen und relevante Besucher anzuziehen.

Zur Recherche und Analyse von Keywords kann der Google Keyword Planer verwendet werden, ein kostenloses Tool, das ursprünglich für die Planung von Google Ads-Kampagnen entwickelt wurde. Um es zu nutzen, benötigen Sie ein Google-Konto. Sobald Sie angemeldet sind, können Sie den Keyword Planer aufrufen und damit beginnen, nach Keywords zu suchen, die für Ihr Thema oder Ihre Branche relevant sind. Das Tool bietet Einblicke in Suchvolumen, Wettbewerbsintensität und prognostizierte Klickkosten für jedes Keyword. Darüber hinaus können Sie mit dem Keyword Planer neue Keyword-Ideen generieren, die auf Ihren ursprünglichen Suchbegriffen basieren, was besonders nützlich ist, um Nischenkeywords oder Long-Tail-Keywords zu finden, die spezifischer, aber oft weniger wettbewerbsintensiv sind. Mit diesen Informationen können Sie effektivere SEO-Strategien entwickeln und Ihre Inhalte gezielter auf die Bedürfnisse und Suchgewohnheiten Ihrer Zielgruppe ausrichten.

Keyword-Suche mit Google Keyword-Planer

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Weitere zumindest teilweise kostenlose Tools:

Website bei Google anmelden

Grundsätzlich können Sie auch Freunde und Bekannte mit eigener Website bitten, Ihre Website zu verlinken. Wenn deren Website bei Google gelistet ist, sollte der Google-Bot, der regelmässig nach Aktualisierungen sucht, Ihre Website irgendwann finden. Alternativ können Sie die Website aber auch bei Google anmelden:

  1. Google Search Console verwenden: Besuchen Sie zuerst die Website von Google Search Console und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Falls Sie keines haben, erstellen Sie eins.
  2. Website hinzufügen: Sobald Sie angemeldet sind, geben Sie die URL Ihrer Website in das Feld "Eigentum hinzufügen" ein.
  3. Eigentum verifizieren: Google muss bestätigen, dass Sie der Inhaber der Website sind. Dafür bietet Google verschiedene Methoden an, wie das Hochladen einer speziellen Datei auf Ihren Webserver oder das Hinzufügen eines Metatags in den HTML-Code Ihrer Startseite.
  4. Geduld haben: Nachdem Sie Ihre Website angemeldet und Ihre Sitemap eingereicht haben, dauert es eine Weile, bis Google Ihre Website indiziert hat. In der Zwischenzeit können Sie die Inhalte Ihrer Website optimieren, um die Chancen zu erhöhen, in den Suchergebnissen gut sichtbar zu sein.

Denken Sie daran, dass es keine Garantie gibt, dass Ihre Website sofort oder in einer bestimmten Position in den Suchergebnissen erscheint, aber diese Schritte sind ein guter Anfang, um von Google gefunden zu werden.

WordPress.com-Website bei Google anmelden

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WordPress Technik

wp-config.php

In der Datei wp-config.php ist die grundlegende Konfiguratio von WordPress abgelegt. Hat man WordPress über einen automatischen Installer bei seinem Webhosting installiert, muss man sich möglicherweise nie damit auseinandersetzen. In bestimmten Situationen ist es aber trotzdem wichtig, die Datei besser zu kennen.

Die WordPress-Konfigurationsdatei wp-config.php: Ein Leitfaden für Einsteiger

Die Dateistruktur von WordPress

Bestimmte Dateien und Ordner sind in jeder selbstgehosteten WordPress-Installation vorhanden.

|
|-- wp-admin
|
|-- wp-content
|   |-- themes
|   |-- plugins
|   |-- uploads
|
|-- wp-includes
|
|-- wp-config.php
  • Ordner wp-admin: Der Ordner beinhaltet alle Dateien, die für das WordPress-Administrations-Dashboard notwendig sind, einschliesslich der Skripte, Stylesheets und anderen Dateien, die die Backend-Oberfläche steuern und verwalten.
  • Themes-Ordner: Hier befinden sich Unterordner für jedes Theme, die die jeweiligen Themes enthalten.
  • Plugins-Ordner: Hier befinden sich Unterordner für jedes Plugin, die die jeweiligen Plugins enthalten. Duch umbenennen eines solchen Ordners kann das Plugin deaktiviert werden (z.B. wenn man durch ein Sicherheitsplugin selbst ausgesperrt wird).
  • Uploads-Ordner: Hier werden unter anderem die Dateien abgelegt, die als Medien hochgeladen werden. Texte werden in der WordPress-Datenbank gespeichert.
  • wp-includes-Ordner: Enthält wesentliche Kern-Dateien, Funktionen und Skripte, die für das grundlegende Funktionieren der WordPress-Plattform notwendig sind.
  • wp-config.php: Steuerdatei, siehe Die WordPress-Konfigurationsdatei wp-config.php: Ein Leitfaden für Einsteiger

Zugriff auf die Dateien

Sie sollten sich möglichst bald damit vertraut machen, wie Sie auf die Dateien Ihres Webhostings zugreifen können. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass wenn Sie die Website wechseln, während die Aktualisierung eines Themes, Plugins oder WordPress selber erfolgt, der wordpresseigene Wartungsmodus nicht mehr verschwindet. Dann muss eine entsprechende Datei im Stammverzeichnis Ihrer WordPress-Installation gelöscht werden.

Der Zugriff kann oft übers Web (die Tools heissen in der Regel Dateimanager, Web FTP oder ähnlich) oder über das Protokoll FTP direkt mit einer speziellen Software erfolgen.

Mehr dazu in diesem Artikel: Dateien und WordPress

Sind Pagebuilder noch sinnvoll?

Vor dem Einsatz von Gutenberg schworen viele auf sogenannte Pagebuilder wie Elementor. Mit Ihnen ist es möglich, Seiten sehr frei zu gestalten.

Doch nicht zuletzt mit dem Einsatz der block-basierten Themes der Twenty Twenty-Reihe (ab Twenty Twenty-Two) muss man sich immer mehr fragen, ob der Einsatz von Pagebuilder überhaupt noch Sinn macht.

Gegen Pagebuilder sprechen...

  • Kompatibilität: Der block-basierte Gutenberg-Editor gehört zum WordPress-Kern. Kompatibilitätsprobleme sind hier keine zu erwarten.
  • Geschwindigkeit: Websites mit dem block-basierten Gutenberg-Editor sind deutlich schneller.
  • Gleiche Bedienung wie beim Gutenberg-Editor (wenngleich auch die "Philosphie" dahinter erst verstanden werden muss).

Für Pagebuilder sprechen...

  • Je nach Anbieter eventuell noch etwas mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Hier holt WordPress mit den block-basierten Themes aber auf.
  • Bei Elementor lässt sich das Theme auf den mobilen Geräten genauer beeinflussen.
  • Bedienung unterscheidet sich vom Gutenberg-Editor: Es muss noch mehr gelernet werden.

Fazit

Hier im Einsteigerkurs können wir uns nicht mit den Pagebuildern auseinander setzen. Schaut man sich die Neuerungen an, die mit WordPress 6.4 und dem Theme Twenty Twenty-Four im November 2023 in WordPress Einzug gehalten haben, dann macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, die Zeit in die Beherrschung dieser Neuerungen zu setzen, als sich auch noch zusätzlich mit einem Pagebuilder "herumzuschlagen".

Häufige Probleme unter WordPress

Eine WordPress FAQ habe ich in einen separaten Artikel ausgegliedert: Häufige WordPress-Probleme und Ihre Lösungen

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