Funktionsweise der Exchange-Datenbank

Zuletzt aktualisiert am 18. Mai 2021 von Lars

Änderungen, die durch den Versand oder Empfang von Exchange auftreten, werden erst einmal als Anweisung in Transaktionsdateien mit der Endung LOG geschrieben. Ein Exchange-Prozess arbeitet diese Anweisungen aus den Transaktionsdateien der Reihe nach ab, löscht diese aber nicht. In der Datei EDB.CHK hält Exchange fest, welche Transaktionen bereits ausgeführt wurden.

Beim Herunterfahren werden aber immer erst alle anstehenden Transaktionen in die Datenbank geschrieben. Daher dauert das manchmal auch ziemlich lang. Stürzt der Server ab, "merkt" der Server anhand der EDB.CHK beim nächsten Start, dass nicht alle Transaktionen aus den Dateien in die Datenbank geschrieben wurden und macht an der richtigen Stelle weiter.

Den Status des Shutdowns kann man mit dem eseutil-Dienstprogramm feststellen.

eseutil /mh dbname

Die Ausgabe muss…

State: Consistent

…enthalten.

Datensicherung

Es ist enorm wichtig, dass die Datenbank "Exchange-aware" ist, also ein Einspielen der Logs in die Datenbank auslöst. Bleibt das aus, werden die Log-Dateien immer mehr und die Partition läuft irgendwann voll.

Verwendet man nur die Windows eigene Sicherung, so muss wbadmin mit der Option

vssfull

gestartet werden.

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