Was ist neu in Windows Server 2012 R2 Hyper-V?

Die Zeiten, als ein Server-Betriebssytem fünf Jahre überdauerte, scheinen
entgültig vorbei. Dass Microsoft nur neun Monate nach Einführung von Windows
Server 2012 die R2 Version ankündigt, ist schon heftig.

Vorabversionen kann man bereits hier
bei Microsoft
herunterladen.

Was gibt es neues bezüglich Hyper-V?

  • Neu gibt es VMs der zweiten Generation, sog. Gen2-VM. Gen1-VM haben eine
    eigentlich sehr alte Hardware abgebildet.Gen2-VM booten schneller,
    Betriebssysteme lassen sich darauf schneller installieren, sie sind schlanker. Sie
    nutzen UEFI, booten von virtuellen SCSI-Laufwerken oder aus dem Netzwerk.
    Als Gastbetriebssysteme funktioniert aber nur noch Windows Server 2012 
    und Windows 8 oder höher (jeweils 64 Bit). Ein Wechsel bzw. eine Migration von Gen1-VM zu
    Gen2-VM ist nicht vorgesehen. Gen1-VM werden aber weiter unter Windows
    Server 2012 R2 unterstützt.
  • Zugriff auf Maschinen ist jetzt auch ohne Netzwerkverbindung möglich (Enhanced
    VM Interaction), Clipboard, Dateiaustausch
  • Live-Migration ist durch verschiedene Verfahren (Datenkompression, RDMA
    und SMB-Multichannel) deutlich beschleunigt
    worden
  • VMs im VHDX Format erlauben das Ändern der Grösse jetzt im laufenden
    Betrieb. Dies funktioniert aber nur für Platten, die an einem virtuellen SCSI-Controller hängen.
  • Eine VM kann ohne Herunterfahren exportiert werden
  • Hyper-V Replica (laufende Maschine in externes Rechenzentrum duplizieren)
    bietet jetzt 3 verschiedene Intervalle: 30 Sekunden, 5 Minuten oder 15 Minuten.
    Ausserdem sind mehrere Replikationen einstellbar (z.B. Host 1 auf Host 2 auf
    Host 3 – sog. Extended Replication).
  • Shared Noting Live Migration ist zwischen 2012
    und 2012 R2 möglich (für Migrationsszenarien)
  • Linux bekommt Dynamisc Memory, Online Memory, Online VHDX resize und
    neue Grafik-Treiber
  • Storage QOS: Bandbreite zum Storage wird dadurch besser verteilt. VMs,
    die viel Bandbreite benötigen, können mit Storage QOS nicht die ganze
    Bandbreite zumachen. Eine minimale Bandbreite kann definiert werden.
    Grundeinheit bei MS ist IOPS. IOPS sind per Standard 8K.
  • Guest clustering with shaed virtual disk: Z.B. können hiermit virtuelle SQL Cluster Zugriff auf die
    gleiche VHDx bekommen. Beide Maschinen bekommen hierzu die VHDX über eine
    virtuelle SAS-Schnittstelle angebunden.
  • SMB Direct: Maschinendaten können über SMB übertragen werden. Dabei
    können mehrere NIC gleichzeitig benutzt werden. Unterstützt werden auch

    SMB Direct Karten
    . SMB über RDMA bietet hohe Performance
  • Snapshots heissen jetzt Checkpoints
  • Virtuelle Maschinen können nach Azure migriert werden
  • Ein frisch installierter Server mit normaler GUI und aktivierter
    Hyper-V-Rolle belegt ca. 12 GB Platz
  • Nested Virtualization – also z.B. Hyper-V Server auf Hyper-V Server geht
    immer noch nicht. Alle die Demos machen müssen oder eine Testumgebung
    aufbauen müssen, träumen davon. Für Microsoft sind das aber wohl zu wenige.
  • Ein ISO-File lässt sich immer noch nicht über das Netzwerk einbinden.
    Warum eigentlich nicht?

Auswahl der VM-Generation in Windows Server 2012 R2

Auswahl der VM-Generation in Windows Server 2012 R2

Memory-Auswahl in Windows Server 2012 R2

Dynamisches oder statische RAM-Verteilung? Windows Server 2012
R2

Anzeige der VM-Generation im Hyper-V-Manager

Anzeige der VM-Generation im Hyper-V-Manager

Eigenschaften einer Gen1-VM im Hyper-V-Manager

Eigenschaften einer Gen1-VM im Hyper-V-Manager – das sieht
vertraut aus

Eigenschaften einer Gen2-VM im Hyper-V-Manager

Eigenschaften einer Gen2-VM im Hyper-V-Manager – nicht ganz
wie früher – IDE, Legacy fehlen komplett, aus Bios wird Firmware…

 

 

 

 

 

Lohnenswert zur Vertiefung sind die ersten 60 Minuten des Webcast-Mitschnitt
von Carsten Rachfahl, dem Hyper-V-Guru von
http://www.hyper-v-server.de:


Weitere Quellen / Informationen

heise online


Windows Server 2012 R2 – die wichtigsten Neuerungen – System Center 2012 R2 und
SQL Server 2014 Schnellere Live-Migrationen

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