Inplace Upgrade Windows Server 2008 Hyper-V auf Windows Server 2012 R2

Grundsätzlich wird vor einem Inplace-Upgrade immer abgeraten, nicht desto trotz ist es ein supporteter Weg, der durchaus gegangen werden kann. Gerade im Zusammenhang mit Hyper-V sind die neuen Features durchaus genug grund diesen Weg auch auf einem produktiven System zu gehen. Die gute Nachricht ist: Es geht. Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten.

Zunächst einmal entpackt man am sinnvollsten das ISO-File z.B. mit 7-ZIP in einen Ordner und startet aus laufendem Windows heraus (VMs habe ich vorher heruntergefahren und Autostart auf aus) das Setup. Man bestätigt, dass man Windows Server 2012 R2 installieren will.

Jetzt kommt ein Hinweis, der sinnvoll scheint „Online gehen, um jetzt Updates zu installieren“

Hat zumindest bei mir nicht funktioniert.

Hier die passende Variante auswählen.

Lizenzbedingungen akzeptieren

Das ist der wichtigste Haken, hier wählt man das „Upgrade“. Der Hinweistext zu den Optionen ist etwas schlecht übersetzt.

Hier gab es Mecker, wogleich ich keine VHD gemountet habe.

Und los geht es…

Nach diversen Neustarts ist Windows Server 2012 R2 installiert. Übrigens, auf meinem Testgerät war Teamviewer als Dienst installiert und ich konnte den kompletten Vorgang aus der Ferne steuern.

Aktivieren nicht vergessen!

Die Crux mit dem Windows.old Verzeichnis

Nach der Installation hat man auf der Systempartition ein sehr grosses Windows.old verzeichnis. Darin verbirgt sich die gesicherten Daten der alten Installation.

Wie man Windows.old los wird

Windows.old einfach löschen geht nicht. Man muss zunächst den Besitz als Administrator übernehmen (per Standard gehört es System). Anschliessend setzt man Vollzugriff für den Administrator und kann das Verzeichnis verschieben oder gleich löschen.

In der ersten Version des Artikels habe ich leider „Käse“ geschrieben. Der korrekte Vorgehensweise ist die Nachinstallation des Features „Desktopdarstellung“ und dann kann manmit der Datenträgerbereinigung und der Option „Vorherige Windows-Installationen“ das windows.old Verzeichnis los werden.

Die Crux mit dem WinSXS Verzeichnis

Ein Zweiter Platz-Räuber ist das WinSXS-Verzeich. Es enthält die Installationsdateien für sämtliche Windows-Komponenten. Und das alles nur, damit man keine CD mehr einlgegen muss.

Auch hier ist einfaches löschen nicht möglich sondern es hilft etwas Power-Shell.

Anzeige der vorinstallierten Features und welche davon aktiviert sind mit:

Get-WindowsFeature

Entfernung aller nicht gebrauchten vorinstallierten Features

Get-WindowsFeature | Where-Object -FilterScript { $_.Installed -Eq $False } | 
Uninstall-WindowsFeature –Remove

Anschliessend ist ein Neustart nötig. Man dürfte ein paar Bytes eingespart haben.

Quellen, weiterführende Artikel

Free Up Disk Space on Windows Server 2012

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