Home » Windows » Windows Server » Windows Server 2016 » iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
- Anzeige -
Software Asset Management beim Fachmann

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten

Was ist iSCSI?

Bei iSCSI (internet Small Computer System Interface) wird das SCSI Protokoll über TCP benutzt. Primäre Verwendung ist die Bereitstellung von zentralem Speicher für in der Regel mehrere Geräte. Bei einer iSCSI Kommunikation kommuniziert der sogenannte iSCSI Initiator mit dem iSCSI Target.

Grosser Vorteil ist, dass die Kommunikation durch Verwendung von TCP über das normale Netzwerk erfolgen kann. In der Praxis wird iSCSI aber über separate Netzwerke gefahren, immerhin sind aber keine teueren Glasfaser-Adapter und -Kabel nötig.

Für den PC oder Server, der als iSCSI Initiator ein iSCSI Target einbindet erscheint der Speicher wie eine lokale Festplatte.

Eine produktive Umgebung mit iSCSI könnte ugefähr so aussehen:

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten

Anstatt lokaler Festplatten nutzen die Server den zentralen Speicher. Dieser ist über iSCSI via separatem Netzwerk angebunden. Das kann durch zwei oder mehr Netzwerkleitungen pro Server bzw. zentralem Speicher erfolgen oder auch durch schnellere Netzwerkkarten (z.B. 10 Gbps Netzwerkkarten). Mehrere Netzwerk-Verbindungen zu ein und demselben Gerät erfordern entsprechend konfigurierte Switche.

Clients und Server kommunizieren über ein anderes Netzwerk. Das iSCSI Netzwerk bleibt also dem Verkehr zwischen Servern und Speicher vorbehalten und wird nicht von dem Verkehr zwischen Clients und Server verlangsamt. Zu Übungszwecken für das Labor um um Dir Einblick in diese Technologie zu verschaffen, kannst Du auch alles über ein und das selbe Netz laufen lassen. In der folgenen Labor-Mitschrift ist das so der Fall.

Einen Windows Server 2016 zu einem iSCSI-Target machen

Wähle im Server-Manager...

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten

Speicher für das iSCSI-Target bereitstellen

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten

Bezüglich "Feste Grösse" oder "Dynamisch erweiterbar" scheiden sich die Geister. Bei der Auswahl von "Fester Grösse" ist die VHDX-Datei sofort so gross wie die festgelegte Grösse. Bei "Dynamisch erweiterbar" ist die Grösse der VHDX-Datei zunächst minimal und sie wächst, je mehr Daten in sie hinein kopiert werden. "Feste Grösse" ist daher etwas schneller und für kritische Anwendungen vorzuziehen. "Dynamisch erweiterbar" ist aber nicht so schlecht, wie man beim ersten Kontakt meinen mag. Die Datei nimmt nicht mehr ab, wenn Daten in ihr gelöscht werden. Die Aktion "VHD vergrössern" findet also immer nur dann statt, wenn wirklich mehr Speicher gebraucht wird.

"Differenzierend" wird nur relativ selten gebraucht. Differenzierende VHDX kommen dann zum Einsatz, wenn man mehrmals einen bestimmten Datenbestand braucht, der immer gleich bleibt. Auf diesen würde sich die differenzierende VHDX dann beziehen. In ihr werden nur die Veränderungen aufgezeichnet.

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten

Unter "Authentifizierung aktivieren" brauchst Du erst einmal keine Authentifizierung aktivieren.

Wenn alles durchgelaufen ist, klicke auf "Schliessen"

Mit dem iSCSI-Target verbinden

Die nachfolgenden Schritte habe ich auf einem Windows Server 2012 R2 ausgeführt.

iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten
iSCSI Target unter Windows Server 2016 einrichten


War der Artikel hilfreich? Bitte liken und sharen. Danke!

it-zeugs.de ist auch auf Facebook...

Schreibe einen Kommentar - aber kein SPAM - der wird zuverlässig gefiltert!

  • Erforderliche Felder sind markiert mit *.

If you have trouble reading the code, click on the code itself to generate a new random code.